Resilienz: Innere Stärke kann man lernen!

Innere Unruhe aufgrund von finanziellen Sorgen. Der Ärger über den Stau oder die anderen Autofahrer im Straßenverkehr. Der Frust über die ausgebliebene Beförderung. Überlastung wegen zu vieler Termine. Trauer über Schicksalsschläge. Ein hoher persönlicher Erwartungsdruck. Was uns seelisch und auf Dauer auch gesundheitlich belastet, Resilienz abverlangt, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Aber mit dem richtigen Coaching lässt sich Resilienz stärken.

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Was ist Resilienz?

Resilienz ist in verschiedenen Bereichen und Wissenschaften ein Begriff, beschreibt aber im Grunde immer das Gleiche: Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen, Belastungen und Problemen. Resilienz ist die innere Stärke, Krisen und traumatische Ereignisse (besser) zu bewältigen und sich daraus ergebene Erkenntnisse oder Situationen zur eigenen Entwicklung zu nutzen. Resilienz beschreibt eine Art im Umgang mit Problemen, nicht aber die Lösung der Problemursachen.

Welche Faktoren beeinflussen die Resilienz?

Manche Menschen sind resilienter als andere. Das kann zum einen daran liegen, dass sie in einem Kurs Resilienz gelernt haben – sich also bewusst für eine Resilienzförderung entschieden haben. Das kann aber auch an persönlichen Faktoren, Umwelt- und Gesellschaftseinflüssen liegen. In der Persönlichkeitspsychologie gelten unter anderem ein enger Familienzusammenhalt und generell das soziale Umfeld, die schulische Bildung und Unterstützung, die aktive Problemlösung und Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion als Faktoren für eine hohe Resilienz. Einen Teil dieser Fähigkeiten kann man gezielt lernen und stärken – wie im Programm der flowlife ACADEMY. Hier gehts zum Gratis-Kurs

Sind wir weniger belastbar?

Im Alltag und Job gibt es viele Trigger, die unsere psychische Widerstandskraft fordern. Für die einen reicht schon der schnippische Kommentar des Kollegen oder der Frau im Supermarkt. Für die anderen ist die Schwelle höher und sie geraten erst beim Streit mit dem Partner oder beim Konflikt mit dem Chef in Rage. Tatsächlich ist die Belastungsgrenze für Menschen in den vergangenen Jahrzehnten gesunken. Forscher vom Deutschen Resilienz Zentrum an der Mainzer Universitätsmedizin fanden heraus, dass der Mensch nicht mehr Stressfaktoren ausgesetzt ist, sondern diese schlechter bewältigen kann.

Die Folgen fehlender Resilienz – zum Beispiel Panikattacken, Angststörungen oder Unwirklichkeitsgefühle – lassen sich ebenfalls durch verschiedene Studien aufzeigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht beispielsweise davon aus, dass heute 18 % mehr Menschen weltweit von Depressionen betroffen sind als vor zehn Jahren. Eine Erhebung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ergab, dass in 2015 jeder 7. Arbeitsunfähigkeitstag psychisch bedingt war.  Die Deutsche Rentenversicherung gab an, dass psychische Erkrankungen einer der fünf häufigsten Gründe für die Erwerbsminderung und den vorzeitigen Ruhestand sind. Eine niedrige Resilienz kann demnach weitreichende Folgen haben – für die Gesundheit, die Lebensplanung, die Finanzen.

Mögliche Folgen einer fehlenden oder geringen Resilienz

Eine Metastudie aus insgesamt 55 Studien kam zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit bei Personen mit körperlicher Erkrankung besteht. Die fehlende oder geringe Resilienz lässt darauf schließen, dass Personen in Lebenskrisen häufiger zu psychischen Erkrankungen neigen – beispielsweise Depressionen, Angststörungen, Panikattacken, Psychosen, bipolare Störungen, Essstörungen oder Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS).

Anhaltender Stress und psychische Erkrankungen wirken sich auch auf die körperliche Gesundheit aus. Wenn der Körper ständig in Alarmbereitschaft ist, werden vermehrt Cortisol und Insulin ausgeschüttet. Die ständige Anspannung fördert unter anderem Bluthochdruck, Herz-Kreislaufprobleme, eine geschwächte Durchblutung der Organe und wird in Verbindung mit der Bildung von Tumor- und Krebszellen gebracht. Nicht selten greifen psychisch erkrankte Menschen zu Drogen, Medikamenten oder Alkohol und belasten so ihre Gesundheit.

All dies kann sich sowohl privat als auch beruflich und finanziell auswirken: Betroffene ziehen sich aus der Gesellschaft oder Beziehungen zurück, vernachlässigen den Beruf oder können ihre Arbeit aufgrund der Erkrankung nicht ausüben, geraten in finanzielle Notlagen.

Resilienz lernen und innere Stärke aufbauen!

Resilienz kann man fördern – bereits durch die Erziehung, Bildung und Bindung zur Familie, aber auch später im Erwachsenenalter durch eine spezielle Resilienzförderung. Man spricht von sogenannten Schutzfaktoren, die man erlernt, um resilienter zu werden. Dies sind unter anderem Akzeptanz und Eigenverantwortung, Lösungsorientierung, die Bereitschaft zur Anpassung und Toleranz für das Ungewisse, dass man nicht alles beeinflussen, kontrollieren und wissen kann.

Verschiedene Artikel und Ratgeber befassen sich mit Tipps zur Stressresilienz – wie beispielsweise positive Denkweise, proaktives Handeln und Selbstreflexion. Wer tiefer gehen möchte und das individuelle (persönliche) Coaching mehr schätzt als ein Buch über Resilienz, findet bei flowlife einen kostenlosen Kurs und das darauf aufbauende Programm der flowlife ACADEMY. Der Resilienz Kurs und das anschließende Online-Coaching hilft, die Energie im Alltag auf die wichtigen Dinge zu fokussieren, sein individuelles Potenzial zu nutzen und persönliche Ziele konsequent zu verfolgen.

Das Ziel der flowlife ACADEMY: Eine hohe Resilienz ebnet den Weg weg von Negativität und Stress, stärkt Psyche und Selbstwahrnehmung, fördert einen kontrollierten Umgang mit kritischen Lebenssituationen. Das Ergebnis einer hohen Resilienz kann außerdem die Steigerung der Produktivität sein, weil man Probleme proaktiv angeht und schneller löst, oder die Verbesserung der Lebensqualität, weil man blockierende Denk- und Verhaltensmuster aufbricht und sein Potenzial entwickelt.

Lutz Urban Autorenprofil

Der flowlife Gründer ist Trainer für gesunde Höchstleistung in Sport und Wirtschaft. Er ist Deutschlands führender Experte für die praktische Anwendung des FLOW-Prinzips, dem erfolgreichsten Prinzip für ganzheitliche Potenzialentwicklung, das die Wissenschaft kennt. Seine Arbeit basiert auf den Erfahrungen aus über 23 Jahren Tätigkeit als Trainer, Seminarleiter und Coach.

Lutz auf:

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