Chronische Depression: Was tun bei anhaltendem Stimmungstief?

Eine chronische Depression ist dann gegeben, wenn eine depressive Episode zum Dauerzustand wird. Etwa ein Drittel der depressiven Störungen nimmt einen chronischen Verlauf. Hier erfahren Sie mehr über Ursachen, Therapiemöglichkeiten und Heilungschancen bei chronischer Depression.

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Chronische Depression ist ein quälender Zustand von Sinnleere, Selbstzweifel, Freudlosigkeit und Niedergeschlagenheit, aus dem viele Betroffenen aus eigener Kraft keinen Ausweg mehr finden. Anders als bei anderen Formen der Depression (mehr darüber hier) wechseln bei der chronischen Depression nicht beschwerdefreie Phasen mit depressiven Episoden ab – die Depression wird vielmehr über mehr als zwei Jahre dauerhaft erlebt. Das macht sie zu einer extremen Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen und kann erhebliche Konsequenzen für Beruf und Privatleben haben. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlungsmethoden.

Wie entsteht eine chronische Depression?

Dass für eine chronische Depression Ursachen ganz unterschiedlicher Art verantwortlich sein können, ist inzwischen belegt. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Verlusterlebnisse oder emotionale Vernachlässigung in der Kindheit und Jugend
  • Negative Selbstwahrnehmung, Selbstzweifel und ein geringes Selbstwertgefühl
  • Erfahrungen von Ohnmacht und Hilflosigkeit, die das Selbstwirksamkeitsgefühl beeinträchtigen (Stichwort: „erlernte Hilflosigkeit“)
  • Traumatische Erlebnisse wie Verkehrsunfälle, Gewaltverbrechen oder Kriegsereignisse.

Darüber hinaus können auch eine Reihe von Persönlichkeitsmerkmalen die Entstehung einer chronischen Depression begünstigen, so zum Beispiel eine starke emotionale Abhängigkeit von Bezugspersonen oder eine geringe Toleranz gegenüber Frustration, psychischem Druck oder sozialen Kränkungen.

Gelegentlich kann sich eine chronische Depression in Form wahnhafter Ideen oder gestörtem Realitätsbezug äußern – dann spricht man von einer psychotischen Depression. Machen sich in hohem Maße körperliche Symptome wie Schmerzen, Funktionsstörungen oder Fehlempfindungen bemerkbar, kann es sich um eine somatisierte Depression handeln – mehr dazu in diesem Artikel. Es braucht daher Erfahrung und eine gründliche Diagnostik, um eine depressive Störung richtig zu diagnostizieren.

Chronische Depressionen heilen – neue Ansätze in der Forschung

Sind chronische Depressionen heilbar? Noch vor einigen Jahren galten die Heilungsaussichten bei chronischer Depression als sehr gering. Inzwischen haben vergleichende Therapiestudien gezeigt, dass mit der vom amerikanischen Psychiater James McCullough entwickelten CBASP-Therapie (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) auch chronische Depression erfolgreich behandelt werden kann. Dabei stehen Techniken der Problemlösung, der Aufdeckung wichtiger lebensgeschichtlicher Themen und Personen, Selbstbeobachtung und die Änderung depressiver Verhaltens- und Bewertungsmuster im Vordergrund.

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Britta Urban
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