Angstzustände: Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Angstzustände erkennt man unter anderem an Herzrasen, Atemnot und Druck auf der Brust, Schwindel, Übelkeit, Zittern, Anspannung oder Unruhe. Die Angstzustände halten unterschiedlich lange an, manchmal nur wenige Minuten, manchmal länger oder in kurzen Abständen.

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Angstzustände, jene Situationen, in denen Betroffene unter ihrer Angststörung akut leiden, treten sehr unterschiedlich auf. Das hängt nicht nur von der Person selbst, sondern auch von dem konkreten Krankheitsbild ab. Mit der richtigen Hilfe kann man die Angstzustände überwinden und seine Angststörung behandeln.

Was sind Angstzustände?

Eine Angststörung ist eine dauerhafte, beziehungsweise längerfristige, psychische Erkrankung, bei der der Betroffene eine übersteigerte Angst hat. Je nach Art der Angststörung tritt die Angst in Bezug auf bestimmte Situationen, Ort und Objekte auf (soziale Angst, spezifische Angst, Platzangst) oder genereller (Panikattacken, generalisierte Angst). Die Angststörung kann von Angstzuständen begleitet werden – akuten Situationen, in denen die übersteigerte Angst zu Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Übelkeit, Flucht oder Vermeidung führt.

Ein Beispiel: Bei der Panikstörung hat der Betroffene eine übersteigerte Angst vor dem Kontrollverlust, vor schweren Erkrankungen oder dem Sterben generell. Diese Angst begleitet ihn dauerhaft. Er leidet aber nicht dauerhaft unter Herzrasen, Hyperventilation und Enge in der Brust, sondern meist nur in Angstzuständen (Panikattacken), beispielsweise ausgelöst durch das eigene Denkverhalten, einen Zeitungsartikel über Erkrankungen mit Todesfolge oder wenn er selbst die Situation nicht kontrollieren kann. Bei der Angst vor Spinnen oder Platzangst würden die akuten Angstzustände durch ein konkretes Objekt (Spinne) oder einen bestimmten Raum (öffentlicher Platz mit vielen Menschen) ausgelöst.

Mehr über die Symptome einer Angststörung lesen Sie hier.

Wie man die akuten Angstzustände aushalten kann!

Angstzustände erkennt man unter anderem an Herzrasen, Atemnot und Druck auf der Brust, Schwindel, Übelkeit, Zittern, Anspannung oder Unruhe. Die Angstzustände halten unterschiedlich lange an, manchmal nur wenige Minuten, manchmal länger oder in kurzen Abständen.

Das ist für Betroffene aber kein Trost, denn die Angstzustände und allgemein die Angststörung belasten psychisch und physisch stark. Grundsätzlich sollte eine Angststörung daher therapiert werden. 

Wie Sie Ihre Angst selbst bewältigen!

Für eine erfolgreiche Therapie der Angstzustände ist ein aktives Mitwirken des Betroffenen essentiell. Das bezieht sich nicht nur auf zum Beispiel die Gespräche mit Psychotherapeuten, sondern auch Übungen und Programme, die eine therapeutische Behandlung ergänzen und die erfolgreiche Angstbewältigung fördern. Lutz Urban und Dr. med. Dietmar Hansch, Leiter der Abteilung für Angsterkrankungen an der Privatklinik Hohenegg, unterstützen Angstpatienten dabei, ihre Angst selbst zu bewältigen. 

Betroffene lernen im Stress-Management-Programm unter anderemden Zusammenhang zwischen Stress und Angst zu erkennen und gezielt ihren Alltag zu managen, um Stress zu reduzieren und die Angstzustände zu überwinden. 

Das betrifft Menschen, die unter folgenden Ängsten leiden:

  • Platzangst, Flugangst, Höhenangst, Angst vor Tieren, Angst vor öffentlichen Auftritten,
  • körperbezogenen Ängste, Panik und Angst vor Krankheiten (Hypochondrie),
  • Angst vor äußerlich gegebenen Situationen, Phobien,
  • Zukunftsangst, generalisierte Angststörung (die sogenannte Sorgenkrankheit).

 

Weitere Informationen und Einblicke in das bewährte Coaching-Programm zur Angstbewältigung erhalten Sie hier. Schauen Sie sich dazu auch gerne das Interview mit Dr. Dietmar Hansch an (im unteren Bereich der Seite).

Darüber hinaus gibt es erste Sofort-Tipps, wie man akute Angstzustände bekämpfen kann:

  • die Atmung verlangsamen/kontrollieren und bewusst tief ein- und ausatmen
  • die akuten Angstzustände akzeptieren und bewusst machen, dass sie wieder vorbei gehen. Bewusst machen, dass die Angstzustände unbegründet sind
  • die Gedanken fokussieren, z.B. auf Objekte in der Umgebung, das Zählen, ein bestimmtes Lied
  • an Positives denken, z.B. an eine schöne Erinnerung, den Partner, die Kinder oder die eigene Stärke, der Angst standzuhalten
  • Entspannungsübungen wie progressive Muskelentspannung oder Meditation machen
  • ein Gummiband am Handgelenk schnipsen lassen

 

Angstzustände und Angststörung behandeln lassen!

Eine anhaltende Angststörung ist eine Dauerbelastung, die sich körperlich, seelisch und nicht selten auch persönlich, beruflich und finanziell auswirkt. Je intensiver und häufiger die Angstzustände auftreten, umso gravierender wirken sie sich auf die Gesundheit, die Partnerschaft und Familie sowie den Job aus. Es ist daher ungemein wichtig, nicht nur die oben genannten Tipps im Akutfall anzuwenden, sondern auch eine Angsttherapie zu machen, um die Angststörung dauerhaft zu beheben.

Grundsätzlich ist Betroffenen zu raten, ärztliche Hilfe aufzusuchen, insbesondere, wenn die Angstzustände mit weiteren psychischen Erkrankungen, zum Beispiel Angst und Depression gemischt, oder neuen Verhaltensweisen wie Alkohol- und Drogensucht einhergehen. Zusätzlich zu einer therapeutischen Behandlung empfehlen sich Selbsthilfegruppen, Coaching oder das Führen eines Tagebuchs.

Ihr nächster Schritt?
Im flowlife Stress-Management-Programm gibt es eine eigene Rubrik zum Thema “Angst selbst bewältigen”. Dr. med. Dietmar Hansch und Lutz Urban zeigen Ihnen, wie Sie mit Hilfe von aktivem Stress-Management Ängste erfolgreich reduzieren können.

 

Lutz Urban Autorenprofil

Der flowlife Gründer ist Trainer für gesunde Höchstleistung in Sport und Wirtschaft. Er ist Deutschlands führender Experte für die praktische Anwendung des FLOW-Prinzips, dem erfolgreichsten Prinzip für ganzheitliche Potenzialentwicklung, das die Wissenschaft kennt. Seine Arbeit basiert auf den Erfahrungen aus über 23 Jahren Tätigkeit als Trainer, Seminarleiter und Coach.

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